Liebe Solawi Teilhaber,
danke für die Hilfe letzten Samstag aber auch für die vielen Helfer, die auch unter der Woche dazu kommen. Denn wir sind jetzt ein gutes Stück weiter gekommen. Ja, jetzt sieht man auch wieder deutlich, dass nicht nur das Gras zu wachsen beginnt, sondern auch das Gemüse…
An der kommenden Ausgabe gibt es folgendes Gemüse:
Salat
Frühlingszwiebeln
Gurken
Zuckererbsen oder Zucchini oder Fenchel oder Wirsing (je nach Erntemenge können wir ein UND oder ein ODER hinsetzen.
Schnittlauch
Basilikum
Sollte jemand gerne mal wieder ein *Hähnchen* haben wollen, evtl. auch ein Suppenhähnchen, darf sie/er sich gerne auf eine Liste bei Abholung eintragen, so dass sich Daniela dann bei dieser Person melden kann, sobald ihre Hähnchen bereitet sind.
Unser Hahn hat leider ebenfalls gehen müssen, nachdem er die Kinder als Kampgenossen betrachtet hat. Die verbliebenen drei Hennen sind derzeit auf Urlaub und sobald wir mit der Arbeit alles soweit überblicken können, sollten wir uns erst nochmal in Ruhe ein Konzept für die Hühner überlegen, da jetzt sich der Obstbereich anders entwickelt hat, als wir erst dachten und daher ein neues Konzept her muss. Aber die Hennen laufen uns so nicht davon und sind derzeit bei meinen Eltern gut aufgehoben.
*Fußball:*
Das Fussballspiel hatte letzten Samstag so einen Anklang gefunden, dass Andreas Manz sich bereit erklärt hat, diesen Samstag wieder mit den Kindern von 10:30 Uhr bis ca. 11:30 zu spielen. Ihm hierfür einen herzlichen Dank!
*Hintergrundinfo:*
So manch einer wird sich von Euch gefragt haben, warum wir auch Dinge anbieten, die man so auf dem Markt nicht mehr verkaufen würde und die auch nicht in einer „grünen Kiste“ landen würden. Eines der Prinzipien der Solawi ist, dass wir so wenig Essen wie möglich wegschmeißen wollen, auch wenn es optisch nicht mehr unseren Maßstäben entspricht. Es ist ja auch spannend, dass wenn man Gemüse aus dem eigenen Garten holt, viel weniger davon wegschmeist, als wenn man es gekauft akzeptiert hätte. Die Liebe zu den Pflanzen läßt einen über vieles hinweg sehen.
Einer der großen Unterschiede zu einer „Grünen Kiste“ ist, dass wir ausschließlich (außer Kartoffeln) das nehmen, was auf unserem Acker wächst. Bei der Grünen Kiste wir meist hinzugekauft, was der eigene Acker gerade noch nicht hergibt oder auch nie hergeben wird. Die „Grüne Kiste“ richtet sich daher zwangsläufig nach dem Marktwert und unterliegt dem konventionellen Marktsystem mit all seinen Vor- und Nachteilen. Wir sind Euch daher unendlich dankbar, dass Ihr uns ermöglicht,  den Boden kennenzulernen, sowie das Wechselspiel zwischen Boden und Sorten, die wir dieses Jahr anbauen und angebaut haben.
Wir werden immer reicher an Erfahrungen was es bedeutet, nur mit samenfesten Sorten zu arbeiten. Ja, diese Pflanzen sind oft reinste Individuen, mit denen man anders kalkulieren muss als mit F1 Hybrieden. Gerne würden wir bald Euch bei einem Fest einen Vortrag mit Gespräch darüber geben, was samenfest bedeutet und bis in welche Bereiche die Auswirkungen davon reichen. Es lohnt sich und ist unendlich spannend da genauer hinzuschauen. Ein Beispiel ist der Brokkoli, bei dem immer wieder ein paar erntereif sind, die anderen sich aber noch recht viel Zeit lassen, so dass wir in der Solawi uns abwechseln müssen, wann der eine Brokkoli bekommt und das andere mal dann eben z.B. Fenchel nimmt o.ä.
Mit herzlichen Grüßen Maria und das Gärtnerteam
www.solawi-heiligenberg.de